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APV-RESOLA:

Wie lassen sich Landwirtschaft und Solarenergie kombinieren?

EnAHRgie:

Wie sieht eine Roadmap für die Energiewende eines Landkreises aus?

INOLA:

Wie sieht eine Strategie für die Energiewende aus?

REGIOBRANDING:

Wie kann durch regionale Identität nachhaltige Entwicklung angestoßen werden?

ginkoo:

Wie werden aus Nachhaltigkeitsideen marktfähige Produkte?

AUFWERTEN:

Wie ergänzen sich Energiehölzer und Feldfrüchte auf einer Ackerfläche?

render:

Wie entsteht die Energiewende im regionalen Dialog?

stadt PARTHE land:

Wie lässt sich stadtnahe Kulturlandschaft managen?

UrbanRural Solutions:

Wie können Stadt und Land gemeinsam Daseinsvorsorge gestalten?

Warum fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) umsetzungsorientierte Forschungsprojekte für den schonenden Umgang mit der wertvollen Ressource Land? Was ist Nachhaltiges Landmanagement, was hat es mit einer integrierten Stadt-Land-Entwicklung, den regionalen Auswirkungen der Energiewende oder innovativen Landnutzungsformen auf sich?

Forschungsförderung

Mit dem Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA3) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschung, die Entscheidungsgrundlagen für zukunftsorientiertes Handeln und wesentliche Erkenntnisse für eine zukunftsfähige Gesellschaft liefert.

Die Nachhaltigkeitsforschung trägt u.a. dazu bei, nationale und globale Herausforderungen wie Biodiversitätsverlust, Ressourcenmangel und Flächenverbrauch zu meistern. Im Bereich „Ressource Land“ des FONA-Rahmenprogramms, in dem auch die neun präsentierten Innovationsgruppen gefördert werden, stehen die vielfältigen Beziehungen der Menschen zum Land im Vordergrund. Wesentlich ist vor allem ein verantwortungsvoller und vorausschauender Umgang mit der begrenzten Ressource Land. Teams aus Wissenschaftlern und Experten aus Kommunen, Wirtschaft und Bürgerschaft erforschen und erproben dafür tragfähige Lösungen für ein Nachhaltiges Landmanagement. Mehr auf: www.fona.de

Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement

Mit der Fördermaßnahme „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ (2013-2020) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) insgesamt neun Verbundprojekte aus Wissenschaft und Praxis. Sie erproben Lösungen für ein Nachhaltiges Landmanagement in drei Bereichen: Der erste Schwerpunkt ist die integrierte Stadt-Land-Entwicklung, zum Beispiel im gemeinsamen Erhalt von Kulturlandschaften und dem Umbau regionaler Daseinsvorsorge. Der zweite Schwerpunkt ist die regionale Energiewende und ihre flächenschonende Umsetzung vor Ort. Im dritten Schwerpunkt werden innovative Landnutzungsformen erforscht – wie sich Flächen zum Beispiel für Energieerzeugung und Landwirtschaft gleichzeitig nutzen lassen. Mit ihren Lösungen wollen die Forschungsteams die unterschiedlichen Ansprüche, die an das Land gestellt werden, vereinen.

In den „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ arbeiten Vertreter von Wissenschaft und Praxis gleichberechtigt zusammen und können sich darüber hinaus im Bereich Innovationsforschung und -management qualifizieren. Innovationskonzepte sollen die Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse sowie den angeschobenen Prozess auch über den Förderzeitraum hinaus vorantreiben und unterstützen. Die neun Innovationsgruppen sind Nachwuchsgruppen für die transdisziplinäre Forschung. Junge, hoch qualifizierte Wissenschaftler haben die Möglichkeit, frühzeitig eigenständige Forschungen vorzunehmen – im Verbund mit den Praxispartnern. Mehr auf: www.fona.de/de/nachhaltiges-landmanagement-19763.html
www.innovationsgruppen-landmanagement.de

Stadt-Land-Beziehungen: Kulturlandschaft und Daseinsvorsorge

Wie können sich Stadt und Land gemeinsam entwickeln? Einige „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ arbeiten an Kooperationen zwischen Stadt und Land: Sie vereinen unterschiedliche Interessen wie zum Beispiel stadtnahes Wohnen, Naturschutz und Landwirtschaft.

Das Projektteam UrbanRural Solutions erarbeitet Instrumente für effektive regionale Daseinsvorsorgeleistungen wie Bildung, Gesundheit und Nahversorgung.

Die Innovationsgruppen stadt PARTHE land und REGIOBRANDING arbeiten die Bedeutung von Kulturlandschaften heraus. Sie schaffen Wertschätzung und Wertschöpfung der Kulturlandschaften.

Die Innovationsgruppen ginkoo und AUFWERTEN untersuchen die Beziehungen von Stadt als Konsumenten und Land als Produzenten landwirtschaftlicher Produkte.

Regionale Energiewende

Der Umbau des nationalen Energiesystems auf erneuerbare Energien ist vor allem eine regionale Aufgabe. Die Regionen in Deutschland sind unterschiedlich geeignet für Wind-, Solar- oder Wasserkraft. Daher brauchen sie individuelle Wege für eine nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien. Einige Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement erarbeiten Wissensgrundlagen für die Gestaltung einer regionalen Energiewende, erproben diese und erarbeiten Empfehlungen auch für andere Regionen:

  • In der Innovationsgruppe EnAHRgie werden auf der Ebene des Landkreises Ahrweiler übertragbare Instrumente für die regionale Energiewende erarbeitet.
  • Bei INOLA wird die Energiewende auf der regionalen Planungsebene organisiert: in der bayerischen Planungsregion Oberland geht es u.a. um die Frage, wie sich die Bevölkerung an der Energiewende beteiligen kann.
  • Die Innovationsgruppe render erstellt einen regionalen Energieplan für den Verbund aus insgesamt neun Städten und Gemeinden in der Städte Region Aachen.

Innovative Landnutzungsformen

Eine Fläche – mehrfache Nutzung. Wissenschaftler und Praktiker arbeiten daran, das begrenzt verfügbare Land für verschiedene Aufgaben parallel zu nutzen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert entsprechende Forschungsansätze seit vielen Jahren. So werden etwa Naturschutz und Erholung miteinander kombiniert; auch die Energieproduktion auf Gewerbeflächen wird bereits praktiziert. Einige Forschungsprojekte der Fördermaßnahme „Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement“ beschreiten neue Wege von Mehrfachnutzungen:

  • Im Projekt APV-RESOLA teilen sich Ackerbau und Solarenergieanlagen ein und dieselbe Fläche.
  • Das Projekt AUFWERTEN untersucht den parallelen Anbau von Energiehölzern und Feldfrüchten auf landwirtschaftlichen Flächen.
  • Im Projekt stadt PARTHE land werden Umweltschutz- und Ausgleichsmaßnahmen auf bewirtschafteten Ackerflächen erprobt.
  • Die Innovationsgruppe ginkoo vereint die wirtschaftliche Nutzung von z.B. Heu und Schilf mit aktiver Landschaftspflege.

Transdisziplinäres Forschen

Wesentliches Merkmal der Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement ist die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Praxispartnern aus kommunaler Verwaltung, Zivilgesellschaft, Unternehmen sowie aus Verbänden und Vereinen. Diese transdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis in einem Forschungsvorhaben befördert ein Denken und Handeln über Fachgrenzen hinweg.

Die Innovationsgruppen für ein Nachhaltiges Landmanagement erproben u. a. neue Formen der Zusammenarbeit wie Bürgerwerkstätten, Wettbewerbe und Szenarioprozesse. Dabei werden auch Erkenntnisse aus der Beobachtung des eigenen Forschungsprozesses berücksichtigt.

Impressum

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